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Zeitungsartikel zur Verleihung der goldenen Paula vom 13.11.2009

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60 Jahre KLJB Emsbüren:


04.09.2008 (Um den Artikel zu vergrößern, bitte auf das Bild klicken)


29.08.2008 (Um den Artikel zu vergrößern, bitte auf das Bild klicken)

 

 
30.08.2008

 
28.08.2008

mydorf - 72h Aktion:

Zeitungsartikel aus dem Kirchenboten

mydorf - Kirchenbote
17.05.2006

Bistum Osnabrück

Unter Zeitdruck Großartiges geleistet


4000 Jugendliche arbeiteten bei der Aktion „myDorf“ der Katholischen Landjugendbewegung für soziale Projekte

Von Heike Sieg-Hövelmann

Mit Planierraupe, Bagger, Gabelstapler, Traktor und Werkzeug ging es zur Sache. Fast 4000 Jugendliche aus 88 Gruppen schufteten für die 72-Stunden-Aktion „mydorf“ der Katholischen Langjugendbewegung (KLJB) und leisteten Großartiges für ihre Gemeinden vor Ort.

Bis kurz vor dem Einsatz war die Aufgabenstellung streng geheim. Erst am Donnerstag, 11. Mai, um Punkt 17 Uhr erfuhren die jungen Leute, was auf sie zukommt. Noch eine kurze Besinnung beim „Spuck-in-die-Hand-Gebet“ (siehe unten) und dann mit voller Konzentration an die Arbeit. Nach 72 Stunden ging nichts mehr.
„Wir bekamen erst einen Riesenschrecken, als wir unseren Umschlag mit den Aufgaben öffneten. Ob wir das wohl hinkriegen, fragten wir uns“, erinnert sich Martina Brackmann von der KLJB Neuenkirchen bei Bramsche. Doch dann packte die 30 Jugendlichen der Ehrgeiz. Bis in den frühen Morgen ackerten sie, um ihr Pensum zu bewältigen: ein grünes Klassenzimmer für die Grundschule errichten, einen neuen Fahrradplatz schaffen und eine mobile Bühne für Veranstaltungen aller Art bauen. Es wurden Flächen gerodet, Böden gepflastert, Löcher gebaggert und Beete neu bepflanzt. Langsam nahmen die Ergebnisse Gestalt an. „Es ist unglaublich, was die jungen Leute auf die Beine gestellt haben“, freute sich Schulleiterin Vera Falk.

„Wir haben alle an einem Strang gezogen“

Verschwitzt, aber überglücklich präsentierten Kolpingjugend und Messdiener in Kloster Oesede ihr Werk. „Das ging alles Hand in Hand, es gab kein böses Wort, wir haben alle an einem Strang gezogen“, meint Jens Wilkening. „Das hat die gegenseitige Wertschätzung für die Fähigkeiten des anderen noch gestärkt“, ergänzt Sarah Niermann. Unter 80 geschickten jungen Händen wurde ein Stück Heimatgeschichte neu belebt. Zu den Aufgaben gehörten die Wiederherstellung des alten Kirchweges von Kloster Oesede nach Oesede, die Sanierung eines Prozessionsweges, die Renovierung der Teupenklause und die Erneuerung der Grünanlagen an der Hohen Linde.
Um die 75 Freiwilligen in Schapen zu koordinieren, war sogar ein Megaphon im Einsatz. Das hatte Pfarrer Joachim Kern zur Verfügung gestellt. „Wenn etwas fehlt, kommen sie zuerst zum Pastor“, sagte der Geistliche lächelnd. „Die Unterstützung aus der ganzen Gemeinde war sensationell“, betont Lisa Wöhle. Nachbarschaft und Unternehmen hätten Anteil genommen und in jeder Hinsicht mit Maschinen, Werkzeug, Essen oder Geldspenden geholfen. Eigentlich nicht verwunderlich, denn die Familien vor Ort sind Nutznießer der Aktion. Die Landjugend renovierte einen maroden Spielplatz, baute neue Geräte auf und entwickelte gute Ideen für abenteuerlustige Kinder. Obendrein organisierte die Jugendgruppe noch ein Gemeindefest, das viele Besucher anzog und ein Dankeschön für ihre Mühen darstellte.

„Wir hatten eine Traumaufgabe“

Direkt nach ihrer Arbeit oder nach der Schule kamen die 50 jungen Leute der KLJB Emsbüren an ihren Einsatzort. Manche von ihnen hatten sich sogar von ihren Verpflichtungen befreien lassen. „Wir hatten eine Traumaufgabe“, schwärmt Thorsten Fahrendorf. „Dabei konnten wir uns kreativ auslassen, und jeder hatte immer etwas Sinnvolles zu tun.“ Im Pfarrgarten St. Andreas, der nach Aussagen der Jugendlichen zuvor „einem Urwald“ glich, wurde ein neuer Spielplatz für die Mutter-Kind-Gruppen der Gemeinde errichtet. Die jungen Leute sind überzeugt: „Von der 72-Stunden-Aktion werden noch Generationen nach uns profitieren.“

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